Der Nissan Micra ist zurück, und zwar vollelektrisch. Nach einigen Jahren Pause bringt Nissan 2026 einen komplett neu entwickelten Micra auf den Markt, der nichts mehr mit dem Verbrenner-Vorgänger zu tun hat. Wir bei der Heddier-Gruppe haben den neuen Kleinwagen für Sie genauer unter die Lupe genommen und erklären Ihnen in diesem Artikel, was der Micra kann, was er kostet und für wen er sich wirklich lohnt.
Warum der Micra zurückkommt
Nissan hatte den Micra in Europa nach mehreren erfolgreichen Generationen Anfang der 2020er Jahre aus dem Programm genommen. Der Kleinwagenmarkt war in Bewegung, die Elektrifizierung nahm Fahrt auf, und Nissan wollte den Micra nicht irgendwie elektrifizieren, sondern von Grund auf neu entwickeln.
Das Ergebnis ist ein Fahrzeug, das auf der AmpR-Small-Plattform der Allianz mit Renault basiert. Dieselbe Plattform trägt auch den neuen Renault 5 E-Tech Electric. Technisch teilen sich die beiden Modelle viele Grundzutaten, optisch und im Charakter gehen sie jedoch eigene Wege.
Für die Heddier-Gruppe ist der neue Micra ein wichtiges Modell: Er richtet sich an alle, die ihren ersten Schritt in die Elektromobilität gehen möchten, ohne gleich in die Mittelklasse wechseln zu müssen.
Die wichtigsten Eckdaten im Überblick
Bevor wir in die Details einsteigen, die wichtigsten Zahlen auf einen Blick:
- Antrieb: vollelektrisch, Frontantrieb
- Leistung: 90 kW (122 PS) oder 110 kW (150 PS)
- Batterie: 40 kWh oder 52 kWh
- Reichweite: 317 km oder 416 km nach WLTP
- DC-Schnellladen: bis 100 kW
- Länge: knapp unter 4 Meter
- Kofferraum: rund 326 Liter
- Einstiegspreis: 27.990 Euro
Damit positioniert sich der Micra in einem Segment, das lange Zeit unterbesetzt war: bezahlbare, alltagstaugliche Elektro-Kleinwagen mit ordentlicher Reichweite. Wer bisher geglaubt hat, ein E-Auto müsse mindestens 40.000 Euro kosten, darf nochmal nachrechnen.
Zwei Antriebsvarianten, eine Grundidee
Nissan bietet den neuen Micra mit zwei unterschiedlichen Antrieben an. Beide arbeiten mit einem Elektromotor an der Vorderachse, unterscheiden sich aber deutlich in Leistung, Batteriegröße und Reichweite.
Kleine Batterie für die Stadt
Die Einstiegsversion kommt mit einer 40-kWh-Batterie und einem Elektromotor mit 90 kW (122 PS). Die Reichweite liegt nach WLTP bei etwa 317 Kilometern. Das klingt im ersten Moment unspektakulär, ist für den typischen Stadteinsatz aber mehr als ausreichend.
Wer seinen Micra hauptsächlich für den Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder zur Schule nutzt, wird mit dieser Variante in der Regel nur ein- bis zweimal pro Woche laden müssen. Die kleinere Batterie hat zudem einen praktischen Nebeneffekt: Das Fahrzeug ist leichter, wendiger und günstiger in der Anschaffung.
Große Batterie für die Langstrecke
Die leistungsstärkere Version kombiniert eine 52-kWh-Batterie mit einem 110 kW (150 PS) starken Motor. Die WLTP-Reichweite steigt damit auf 416 Kilometer. Damit wird aus dem Stadtauto ein Fahrzeug, das auch auf der Autobahn nicht aus der Puste kommt.
Diese Variante eignet sich gut für alle, die regelmäßig längere Strecken fahren oder den Micra als Erstwagen einsetzen möchten. Auf einer klassischen Langstrecke mit einem Ladestopp kommen Sie so ohne Stress an Ihr Ziel.
Beide Versionen laden an DC-Schnellladesäulen mit bis zu 100 kW. Von 15 auf 80 Prozent dauert es damit etwa 30 Minuten. An der Wallbox zu Hause lädt der Micra über Nacht problemlos komplett voll.
Beim Stromverbrauch zeigt sich die Effizienz der AmpR-Small-Plattform. Nissan gibt den Verbrauch für die 40-kWh-Variante mit 14,2 kWh/100 km nach WLTP an, für die 52-kWh-Variante mit 14,7 kWh/100 km. Beide Werte liegen im guten Mittelfeld des Segments und entsprechen im Alltag typischerweise Stromkosten zwischen 4 und 6 Euro pro 100 Kilometer, je nach Strompreis und Ladesituation.
Design und Alltagstauglichkeit
Optisch geht der neue Micra bewusst eigene Wege. Während viele Kleinwagen in den letzten Jahren runder und konturenärmer geworden sind, setzt Nissan auf klare Kanten, markante Radläufe und eine breite Schulterpartie. Der Micra wirkt kompakt, aber nicht zerbrechlich.
Mit einer Länge von knapp unter vier Metern bleibt er ein klassischer Kleinwagen und damit extrem praktisch für enge Innenstädte oder knappe Parkplätze. Vorne finden Fahrer und Beifahrer bequem Platz, im Fond geht es etwas enger zu, wie bei vielen Fahrzeugen in dieser Klasse.
Der Kofferraum fasst rund 326 Liter. Das reicht für den Wocheneinkauf, einen Kinderwagen oder ein verlängertes Wochenende mit Gepäck für zwei. Ein Micra ist kein Kombi, aber er weiß seinen Platz gut zu nutzen.
Innenraum, Infotainment und Assistenzsysteme
Im Innenraum merkt man schnell, dass Nissan den Micra im Jahr 2026 auf den Markt bringt und nicht im Jahr 2015. Das digitale Cockpit besteht aus einem 7-Zoll-Display hinter dem Lenkrad und einem 10,1 Zoll großen Touchscreen in der Mittelkonsole.
Bereits die Basisausstattung bringt Funktionen mit, die früher eher im oberen Segment zu finden waren:
- kabellose Smartphone-Integration für Apple CarPlay und Android Auto
- integrierte Google-Dienste mit Google Maps, Google Assistant und Google Play
- Klimaautomatik
- LED-Scheinwerfer
- automatischer Notbremsassistent
- Spurhalteassistent und Spurverlassenswarnung
- Fahrerüberwachung für lange Fahrten
Die Google-Integration ist praktisch: Sie können im Micra direkt Google Maps nutzen, als wäre Ihr Smartphone fest eingebaut. Routen werden automatisch entlang der Ladesäulen geplant, sobald Sie ein Ziel eingeben, das jenseits der aktuellen Reichweite liegt.
Laden und Reichweite im Alltag
Wie realistisch sind die angegebenen Reichweiten? Unsere Erfahrung mit vergleichbaren Elektro-Kleinwagen zeigt: Der WLTP-Wert ist ein guter Anhaltspunkt, im Winter und bei Autobahntempo sollten Sie realistisch mit etwa 70 bis 80 Prozent der Normreichweite rechnen.
Das bedeutet für den Micra mit großer Batterie: Rund 290 bis 330 Kilometer bei Kälte und auf der Autobahn sind realistisch, im Stadtverkehr und bei milderen Temperaturen kommen Sie auch an die 400 Kilometer heran.
Für das Laden zu Hause empfehlen wir eine Wallbox mit 11 kW. Damit ist der Micra über Nacht immer einsatzbereit, egal welche Variante Sie wählen. Wer unterwegs lädt, profitiert von der DC-Schnellladefunktion und dem mittlerweile gut ausgebauten Schnellladenetz entlang der Autobahnen.
Preise und Ausstattungslinien
Nissan bietet den neuen Micra in drei Ausstattungslinien an:
- Engage ab 27.990 Euro: bereits mit digitalem Cockpit, Klimaautomatik und den wichtigsten Assistenzsystemen
- Advance ab 29.990 Euro: zusätzliche Komfortfeatures, erweiterte Infotainment-Funktionen, hochwertigere Materialien
- Evolve ab 34.900 Euro: Top-Linie mit umfangreicher Ausstattung, größere Batterie serienmäßig
Wichtig: Die neue staatliche E-Auto-Förderung 2026 ist in den genannten Listenpreisen noch nicht berücksichtigt. Je nach Einkommen und Haushaltsgröße können Sie zusätzlich zwischen 3.000 und 6.000 Euro Zuschuss erhalten. Damit wird der Micra in der Einstiegsversion faktisch günstiger als so mancher konventionell angetriebene Kleinwagen. Zu den Details der neuen Förderung haben wir einen eigenen Artikel auf unserem Heddier-Blog für Sie zusammengestellt.
Wie sich der Micra gegen die Konkurrenz schlägt
Der Elektro-Kleinwagenmarkt ist 2026 so belebt wie nie. Der Micra trifft auf Konkurrenten wie den Renault 5 E-Tech, den Opel Corsa Electric, den Peugeot e-208 oder den Citroën ë-C3. Was macht den Micra im Vergleich besonders?
Gegenüber dem Renault 5, mit dem er sich die technische Plattform teilt, ist der Micra aerodynamisch etwas günstiger geformt. Das wirkt sich positiv auf die Reichweite aus und macht ihn auf der Autobahn einen Hauch effizienter.
Gegenüber Opel Corsa Electric und Peugeot e-208 punktet der Micra mit der großzügigeren Infotainment-Ausstattung im Serientrimm und der deutlich moderneren Google-Integration.
Gegenüber dem günstigeren Citroën ë-C3 bietet der Micra mehr Reichweite in der großen Batterieversion und eine nochmal hochwertigere Verarbeitung.
Wer einen urbanen Zweitwagen sucht, hat beim Micra einen starken Kandidaten. Wer einen kleinen, effizienten Erstwagen für Stadt und Land sucht, kommt ebenfalls auf seine Kosten.
Der neue Micra bei der Heddier-Gruppe
Der Nissan Micra ist bereits bestellbar und viele Fahrzeuge sind sofort verfügbar. Bei der Heddier-Gruppe können Sie den neuen Micra ab sofort auch selbst konfigurieren und vorbestellen.
Wir betreuen Nissan-Kundinnen und Kunden an fünf Standorten im Kreis Recklinghausen und in Bottrop. Damit sind wir für Sie gut erreichbar, egal ob Sie aus Haltern am See, Dorsten, Marl, Recklinghausen oder dem Bottroper Umland kommen.
„Der neue Micra ist für viele unserer Kundinnen und Kunden der ideale Einstieg in die Elektromobilität. Er ist alltagstauglich, bezahlbar und überfordert niemanden mit Technik, die man im echten Leben nicht braucht. Für uns als regional verwurzelte Autohausgruppe ist es wichtig, dass Menschen beim Umstieg auf ein Elektroauto eine ehrliche Beratung bekommen, und genau das bieten wir hier vor Ort.“, erklärt Michael Heistermann, Geschäftsführer der Heddier-Gruppe
Sie möchten sich unverbindlich informieren? Dann schauen Sie auf unserer Nissan-Micra-Seite vorbei und buchen Sie dort direkt einen Probefahrttermin. Alternativ finden Sie alle aktuellen Nissan-Angebote im Überblick. Einen Gesamtüberblick zu unserer Elektro- und Hybrid-Modellpalette haben wir auf der Seite Elektro und Hybrid für Sie zusammengefasst.
Pflichtangaben nach EnVKV
Die folgenden Verbrauchs- und Emissionsangaben beziehen sich auf den neuen Nissan Micra (2026) und wurden nach dem WLTP-Messverfahren ermittelt. Sie gelten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels und können sich bei späteren Konfigurationen oder Modelljahrwechseln ändern.
Nissan Micra 40 kWh (90 kW / 122 PS):
Stromverbrauch kombiniert: 14,2 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km; CO2-Klasse: A; Elektrische Reichweite (WLTP): 317 km.
Nissan Micra 52 kWh (110 kW / 150 PS):
Stromverbrauch kombiniert: 14,7 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km; CO2-Klasse: A; Elektrische Reichweite (WLTP): bis zu 416 km.
Die genannten Werte sind offizielle Herstellerangaben. Der tatsächliche Verbrauch im Alltag hängt unter anderem von Fahrweise, Außentemperatur, Zuladung, Reifenwahl und weiteren Faktoren ab. Für verbindliche Daten zu Ihrem konkreten Wunschfahrzeug sprechen Sie uns bitte direkt an.
Häufig gestellte Fragen zum neuen Nissan Micra
Wann ist der neue Nissan Micra erhältlich?
Der neue Nissan Micra ist bereits bestellbar und wir haben viele Modelle sofort verfügbar.
Wie viel kostet der neue Nissan Micra?
Der Einstiegspreis für die Ausstattungslinie Engage liegt bei 27.990 Euro. Die Linie Advance startet bei 29.990 Euro, die Top-Linie Evolve bei 34.900 Euro. Die neue staatliche E-Auto-Förderung ist in diesen Preisen noch nicht abgezogen.
Welche Reichweite hat der neue Nissan Micra?
Die kleinere Batterie mit 40 kWh schafft rund 317 Kilometer nach WLTP. Die größere 52-kWh-Batterie kommt auf bis zu 416 Kilometer nach WLTP. Im Alltag sollten Sie realistisch mit etwa 70 bis 80 Prozent dieser Werte rechnen.
Wie lange dauert das Laden beim neuen Micra?
An einer DC-Schnellladesäule mit bis zu 100 kW dauert eine Ladung von 15 auf 80 Prozent etwa 30 Minuten. An einer Wallbox mit 11 kW lädt der Micra über Nacht komplett voll.
Ist der neue Nissan Micra förderfähig?
Ja, als reiner Elektrowagen ist der Nissan Micra nach den Kriterien der neuen E-Auto-Förderung 2026 förderfähig. Je nach Einkommen und Haushaltsgröße sind 3.000 bis 6.000 Euro Zuschuss möglich.
Kann ich den neuen Micra leasen?
Ja, der neue Micra ist sowohl als Kauf- als auch als Leasingfahrzeug erhältlich. Bei der Heddier-Gruppe beraten wir Sie gern zu beiden Optionen und berücksichtigen dabei auch die neue Förderung, die auch beim Leasing gilt.
Wo kann ich den neuen Nissan Micra Probe fahren?
Bei der Heddier-Gruppe in Haltern am See, Dorsten, Marl, Recklinghausen oder Bottrop. Einen Termin können Sie direkt über unsere Nissan-Micra-Probefahrtseite vereinbaren.
Worin unterscheidet sich der Micra vom Renault 5 E-Tech?
Beide Modelle teilen sich die AmpR-Small-Plattform, unterscheiden sich aber in Design, Innenraum und Abstimmung. Der Micra ist etwas aerodynamischer geformt und bringt die Google-Integration serienmäßig mit. Welches Modell besser passt, hängt stark vom persönlichen Geschmack ab, und genau dafür sind unsere Beratungsgespräche da.

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